Rahmenbedingungen der Kindertagespflege Mullewapp

Planung:
Ich habe mich bewusst entschieden, einen separaten Bereich für die “Mäuse” in meiner Wohnung einzurichten, da ich es persönlich wichtig für die freie Entfaltung finde und auch so meine Tochter einen Rückzugsort für sich hat. Da nun die Hochebene steht, sind natürlich auch noch andere Dinge in Planung.
Dazu gehört ein Hochbeet auf der Loggia, wo wir unser Gemüse selbst anpflanzen, ein kleines Gewächshaus und ein selbst gebauter Matschtisch wird auch noch hinzukommen


Zeiten:
Die Bring- und Abholzeiten habe ich leider reduzieren müssen, sodass ich nur noch Zeiten von 6:00 Uhr morgens, bis Mittags 16:00 Uhr arbeite, um eine adäquate Betreuung gewährleisten zu können.


Mahlzeiten:
Die Zubereitung für ein ausgewogenes und gesundes Frühstück und Mittagessen, sowie Nachtisch und eine kleine Zwischenmahlzeit, liegt selbstverständlich bei mir.
Bisher war es so, dass die Eltern diese Lebensmittel mitgebracht haben, oder eine pauschale von 30,- Euro gezahlt haben.  Wünsche und Vorschläge werden gern entgegengenommen, sofern diese Fleischfrei sind, denn hier koche ich gemeinsam mit den Kindern zum Großteil vegetarisch / vegan. 
In Ausnahmefällen, wie zum Beispiel: Kinder die spezielle Nahrung brauchen (Säuglinge), sollten die Mahlzeiten von den Eltern mitgegeben werden.


Organisatorisches:
Windeln, Feuchttücher & passende Ersatzkleidung sind von den Eltern mitzubringen.
Spielplatzkleidung wird bevorzugt, da ich mit den Kindern rausgehe und neue Sachen einfach zu schade sind, sie mit Grasflecken zu dekorieren.
Aus dem Grund auch bitte nur Kleidung anziehen, die schmutzig werden darf.


Urlaub:
Mein Urlaub beträgt 30 Tage im Jahr.
Die Urlaubsplanung wird bis spätestens zum 15. Januar festgelegt. Auf Wusch auch gerne eher.


 Medikamentengabe:
Medikamente verabreiche ich in der Tagespflege nicht, es sein denn, es ist mit den Eltern abgesprochen und bei dem Kind besteht die Notwendigkeit dazu. Ich würde die Eltern allerdings um ein ärztliches Attest bitten, das bestätigt, dass die Einnahme erforderlich ist und in welchem Umfang.


 Hausapotheke:
Ich habe eine kleine Hausapotheke für den kleinen Notfall. So liegen immer Pflaster, Octenisept, Fenistilgel und Bepanthen bereit. Wenn keine Allergien bei dem Kind vorliegen und die Eltern damit einverstanden sind, würde ich sie auch bei Bedarf einsetzen.


Bücher und Medien:
Täglich gibt es eine Lesezeit. Dabei fällt die Auswahl auf anregende, fantasievolle und pädagogisch wertvolle Bücher. Fernsehen und visuelle Geräte jeglicher Art lehne ich in der Tagespflege ab.


Ohne Eltern geht es nicht!
Ich verstehe meine Zusammenarbeit mit den Eltern als Erziehungspartnerschaft, das heißt, eine vertrauensvolle Beziehung zu schaffen, in deren Mittelpunkt die Zusammenarbeit bei der Förderung der kindlichen Entwicklung und die Sicherstellung des Wohls des Kindes steht. Sie sind der „Experte“ für Ihr Kind und ich sehe mich als ergänzende Unterstützung in den Bereichen Betreuung und Erziehung. Das Kind muss sich in 2 Familien zurechtfinden und dabei benötigt es beiderseitige Unterstützung.
 
Um eine gute Zusammenarbeit aufzubauen bedarf es grundsätzlich der Offenheit, des Vertrauens und des Einhaltens von verbindlichen Absprachen. Der tägliche Austausch bei Abholung des Kindes über das Erlebte am Tag ist für mich selbstverständlich. Gerne stehe ich den Eltern, nach Absprache, für ein längeres Gespräch zur Verfügung.
Sie sollten sich nicht scheuen, Bedenken oder Kritik zu äußern, denn nur so können wir Konflikten und Missverständnissen aus dem Weg gehen. Bekanntlich hilft da schon ein kleines Gespräch, um den Anderen besser zu verstehen.